Pflege der Streuobstwiesen in Harle

Der „Verjüngungsschnitt“ oder „auf den Stock setzen“, der „Astring“, die „Nebenkrone“, der „Leitast“, und ganz wichtig, die „Fruchtwaage“ (nein, das ist kein Haushaltsgerät). Alles Fachbegriffe, die Michael Kann gekonnt routiniert erklärte und die wichtigsten Kriterien praktisch zeigte. Aber wie das so ist, nur mit Theorie verjüngt sich der Baum nicht, setzt er keine neue Fruchttriebe an. 

In Zusammenarbeit mit dem NaBu (Naturschutzbund), Ortsgruppe Homberg, führte Michael Kann aus Falkenberg ca. 15 Teilnehmer praktisch an das Thema Baumpflege heraus. Gemeinsam wurde beurteilt, an welchen Ästen einzugreifen ist, wo es gilt, eine Nebenkrone zu vermeiden und den Leitast zu fördern. Ein jeder der interessierten Teilnehmer hatte Gelegenheit Hand anzulegen und die Harler Obstgehölze wieder auf Kurs zu bringen.

Und ist ein Obstbaum erst mal abgestorben, so erklärt Rainer Hartmann vom NaBu Homberg, hat er noch immer eine wichtige Funktion für die Natur. Bietet er doch noch immer wertvollen Lebensraum für viele Insektenarten und so manches Astloch und der hohle Stamm eines toten Baumes bietet einen Unterschlupf zum Überwintern. 

Rainer Hartmann erklärte, wie Nistkästen zu bauen und anzubringen sind, denn die Brut im Nistkasten soll vor Fressfeinden geschützt sein. Sind doch seit Jahren zahlreiche Arten unserer Singvögel in ihrem Bestand gefährdet.

Ein lohnender Tag für den Naturschutz und für eine bessere Apfelernte im nächsten Sommer, das waren sich die Teilnehmer schnell einig. Bei einem deftigen Eintopf im Dorfcafé konnten sich die Teilnehmer stärken und aufwärmen. Hierfür herzlichen Dank an das Team des Dorfcafés.

Harle und Umgebung nach dem Krieg – 1945

In einem kürzlich erschienen Buch veröffentlicht Thomas Schattner, Uttershausen, Fotos des Amerikanischen Fotografen Robert Spring. in den Wiesen östlich von Wabern befand sich damals ein Feld-Krankenhaus der Amerikaner und „Bob“ arbeitete als Fotograf. Bei vielen Ausflügen in die nähere Umgebung entstanden diese Aufnahmen. Wir zeigen hier einige Kopien aus dem Buch Schattners, die für Harle interessant sind.

alle Fotografien: Robert „Bob“ Walton Spring, Archiv Tracy Spring, USA.

 

Harle nach dem Krieg – 1945

In einem kürzlich erschienenen Buch veröffentlicht Thomas Schattner, Wabern, Fotos des amerikanischen Fotografen Robert „Bob“ Spring. in den Wiesen östlich von Wabern befand sich damals ein Feld-Krankenhaus der Amerikaner und Bob arbeitete als Fotograf. Bei vielen Ausflügen in die nähere Umgebung entstanden diese Aufnahmen. Wir zeigen hier einige Kopien aus dem Buch Schattners, die für Harle interessant sind.

mit freundlicher Genehmigung Thomas Schattner.
alle Fotografien: Robert „Bob“ Walton Spring, Archiv Tracy Spring, USA.



Neues aus Harle

  1. Das Projekt „Rastlatz am Mühlenweg“ wurde auf Initiative der Vereinsgemeinschaft ins Leben gerufen und als solches im vergangenen Jahr in Eigenleistung begonnen. In ungezählten Arbeitsstunden wurde am Mühlenweg nahe des Sportgeländes eine Fläche vorbereitet, mit Randsteinen und Verlegepflaster ausgestattet. Der nächste Arbeitsschritt waren einige Metallaufbauten. In einer vorbildlichen Gruppenarbeit wurde die Überdachung für eine Sitzgruppe und eine Wand mit Infotafel aufgebaut. Auf den Infotafeln wird über das Dorf Harle und sein lebhaftes Vereinsleben informiert. Vor einigen Tagen wurde der letzte Bauabschnitt vollendet und das Waldsofa an seinen vorgesehenen Platz aufgebaut, so dass es Besuchern und Gästen einen Moment der Entspannung bescheren kann.  
  2. Bereits im Februar wurden die Vorbereitungsarbeiten für ein Bücher-/ und Tauschhäuschen begonnen, die auf Anregung einer Harler Bürgerin errichtet wird. Bedingt durch schlechtes Wetter gab es einige Verzögerungen, doch nun ist der Platz, auf dem das Häuschen stehen soll, fertig. Ein kleines Elementhaus ist bereits bestellt und wird umgehend aufgebaut, sobald es durch den Lieferanten verfügbar ist. Ein Termin für die offizielle Übergabe kann deshalb noch nicht genannt werden.
  3. In der Serie „Stille Helden“ stellen wir heute Annegret Czernecki vor, die seit Jahren den kleinen Platz in der Gensunger Straße sauber hält und pflegt, auf dem der ca. 500 Jahre alte Fischerstein steht. Die beiden Breitflächen des Steines zeigen Symbole der damaligen Grenznachbarn Felsberg und Falkenberg. Die Ederstadt gehörte zum Deutschen Ritterorden, der durch ein Kreuz dargestellt wird. Die Hochlandgemeinde Falkenberg wird gezeigt durch das reliefartig gestaltete Wappen mit den Schlüsselsymbolen. So zu erkennen noch heute auf dem Stein. Siehe auch Chronik Harle aus 2009, S. 71 oder https://harle-hessen.de/die-dorfchronik-harle/
    Weiterhin soll nicht unerwähnt bleiben, dass Renate Erdmann den Platz um die Bank vor ihrem Haus Ecke Obergasse/Flurweg mit Liebe und Sorgfalt sauber hält. Die Bank wurde vor Kurzem vom Kulturverein erneuert.
    Einen herzlichen Dank an diese beiden „stillen Helden“, die selbstlos und viele Worte unser Dorf ein Stück lebenswerter machen.
  4. Seit einigen Tagen geht ein Vertreter der Fa. goetel in Harle von Haus zu Haus und wirbt für schnelles Internet in jedem Hausanschluss. In diesem Zusammenhang lädt die Fa. goetel für Donnerstag, den 28. April 2022, 19 Uhr, zu einem Informationsabend in das DGH ein. Hier wird über Einzelheiten zum geplanten Vorhaben informiert und es werden natürlich weitergehende Fragen beantwortet. Der Ortsbeirat freut sich über euer reges Interesse an diesem großen Schritt Richtung digitale Zukunft.
  5. Diese Informationen werden auch in einem Newsletter publiziert, der zirka 4 x im Jahr erscheint. Abonniere den Newsletter des Ortsbeirates Harle unter der Email-Adresse ortsbeirat@harle-hessen.de oder unter
    https://harle-hessen.de/newsletter-harle/
    Besuche uns auf Facebook: Unser Dorf Harle Die nächste öffentliche Ortsbeiratssitzung wird voraussichtlich im Juni 2022 stattfinden. Hierzu wird rechtzeitig eingeladen.

Der Rast-/ und Pausenplatz am Mühlenweg ist fertig und freut sich über Besucher.

Renate Erdmann pflegt den kleinen Platz mit Bank vor ihrem Haus.

Begrüßungsschild Wasserfall am Ortseingang Harle

Das war ein gelungener Arbeitseinsatz: Trotz der hohen Hitze kamen die Ortsbeirats-mitglieder am Samstagvormittag zusammen, um die Wasserfall von Schmutz und Grasbewuchs zu befreien, mit dem Ziel, diesen wieder funktionstüchtig hinzubekommen.

Ausgerüstet mit einer Motorsense und diversen Kleingeräten, dazu eine große Portion Tatendrang und Engagement, sah man schon schnell, was die Beteiligten vorhatten. 

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Volkstrauertag in Harle

Zum Volkstrauertag am vergangenen Sonntag wurde in der Harler Trauerhalle an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker gedacht.  

Mit einem Gottesdienst, durchgeführt von Pfarrerin Iris Nebe-Wenderoth mit der Predigt über das Hiob – Buch „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen“, begann die Veranstaltung mit zahlreichen Bürgern aus Harle.  

Anschließend hielt Ortsvorsteher Peter Schlombs bei nasskaltem Wetter am Ehrendenkmal eine Ansprache und erinnerte an den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren. 

Der Überfall auf Polen und die deutsch-polnische Beziehungsgeschichte im europäischen Kontext bilden den diesjährigen Themenschwerpunkt am Volkstrauertag.

Die anschließende Kranzniederlegung übernahmen Lothar Fritz und Rolf-Dieter Althoff von der Freiwilligen Feuerwehr Harle. Begleitet wurden sie von Marcel Duve. 

Die anwesenden  Mitglieder des Ortsbeirates verlasen nacheinander das Totengedenken. 

Als Zeichen des Friedens pflanzten die Konfirmanden am Mahnmal eine Eibe. Die Konfirmanden beim Einpflanzen der Eibe. 

Maria Emde, Alisa Emde und Linus Emde beim Einpflanzen der Eibe.

 

Die Kranzniederlegung 

von links nach rechts, hintere Reihe: Jörg Nöding (Ortsbeirat), Iris Nebe-Wenderoth (Pfarrerin), Rolf-Dieter Althoff und Lothar Fritz (Freiwillige Feuerwehr), Peter Schlombs (Ortsvorsteher), Jens Walkenhorst und Marcel Duve (Ortsbeirat / Freiwillige Feuerwehr).

 

Jörg Nöding, Iris Nebe-Wenderoth, Rolf-Dieter Althoff, Lothar Fritz, Peter Schlombs, Jens Walkenhorst, Marcel Duve, vorne Alica Emde, Maria Emde, Linus Emde

Der Ortsbeirat Harle bedankt sich bei Pfarrerin Iris Nebe-Wenderoth,  beim Kirchenvorstand, den Konfirmanden und der Freiwilligen Feuerwehr für die Unterstützung bei der Durchführung des Gottesdienstes und der Gedenkfeier am Ehrendenkmal.

Ein Dankeschön geht an den Bauhof der Gemeinde Wabern und den fleißigen Helfern/innen aus Harle für die Pflegearbeiten bei den Arbeitseinsätzen am Ehrenmal und rund um den Harler Friedhof.

Drei Einsätze der Herbstaktionen in Harle

Am Samstag, den 26.Oktober 2019, startete bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen die erste von drei Herbstaktionen von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr in Harle. 

Diese Aktion beinhaltete Pflegearbeiten und Pflegemaßnahmen auf Plätzen und an Einrichtungen des Dorfes. Den ersten Schwerpunkt setzten 3 Ortsbeiratsmitglieder (Peter Schlombs, Jörg Nöding und Mark Roßbach) und 6 weitere fleißige Helfer (Monika Dobbermann, Beate Müller-Treitze, Ingrid Schmidt, Manfred Schmidt, Gerd Wedler und Karl-Heinz Meier) am Friedhof und am DGH. Das Ehrendenkmal, die Wege, der Brunnen, sowie die Bänke, Tische und der Schlosskondor am DGH wurden tatkräftig in Angriff genommen.  Weiterlesen

Lückenschluss nach Rhünda

Von vielen lange gewünscht, wird nun endlich damit begonnen, die Lücke im Radweg zwischen Harle und Rhünda zu schließen. Noch in dieser Woche sollen die Bauarbeiten beginnen.

Nachtrag vom 18.12.18: Die Bauarbeiten sind abgeschlossen!